Aktualisiert am 26.04.2008 um 15:38 Reiterbund Dithmarschen e.V
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Joachim Kossin, Rendsburger Straße 72, 25746 Süderholm   Tel. 0481 3219

 

Lehrgang 

für Vielseitigkeit Kat. B u. C

 

zurzeit kein Lehrgang

 

Vielseitigkeit

Die Vielseitigkeit ist der "Mehrkampf" innerhalb der Pferdesportdisziplinen. Sie ist neben Dressur und Springen die dritte olympische Reitsportart (seit 1912). Die offizielle internationale Bezeichnung für die Vielseitigkeit ist "Concours complet" (CC), im britischen Sprachraum wird die Disziplin als Eventing bezeichnet.

Eine Vielseitigkeitsprüfung setzt sich aus den Teilen Dressur, Geländeprüfung und Parcoursspringen zusammen. Hierbei wird zwischen Kurzprüfungen (international: CIC) und "Großen" Vielseitigkeitsprüfungen (international: CCI) unterschieden, bei denen sich der Geländeritt über vier Phasen (Wegestrecke I, Rennbahn, Wegestrecke II, Querfeldeinstrecke) erstreckt.

Die Dressur wird einzeln geritten und macht stets den Auftakt einer Vielseitigkeit. Die hier erworbenen Punkte werden in Strafpunkte umgerechnet und bilden den Grundstock für die weitere Berechnung. Traditionell die zweite Teilprüfung ist der Geländeritt, bei Kurzprüfungen kann dies auch das Springen sein. Der wichtigste und bekannteste Teil einer Geländeprüfung ist der Ritt über eine mit Naturhindernissen ausgestatteten Geländestrecke (Querfeldeinstrecke, Q-Strecke, Cross Country-Course), wobei der Reiter Strafpunkte für Hindernisfehler (z.B. Verweigern, Vorbeilaufen oder Sturz) oder Zeitfehler für Überschreiten der erlaubten Zeit kassieren kann. Bei einer "Großen" Vielseitigkeitsprüfung gehen der eigentlichen Geländestrecke zwei Wegestrecken und eine Rennbahn mit einigen typischen Rennbahnhindernissen voraus. Das Parcoursspringen entspricht den Regeln der Spezialdisziplin Springen. Auch hier können Strafpunkte für Abwürfe, Stürze und Verweigerungen sowie für Zeitüberschreitung hinzukommen. Sieger ist am Ende derjenige Teilnehmer mit der geringsten Strafpunktezahl.

Die Vielseitigkeitsprüfung stellt als kombinierter Wettkampf geringere Anforderungen in den Spezialdisziplinen, setzt aber eine deutlich höhere Kondition und Ausdauer von Reiter und Pferd voraus. Das typische Vielseitigkeitspferd muss nicht nur über gute Grundgangarten sondern auch über ein gutes Spring- und Galoppiervermögen verfügen.

Neben den eigentlichen Vielseitigkeitsprüfungen bietet die Leistungs-Prüfungs-Ordnung auch (Stil-) Geländeritte, Geländepferdeprüfungen und kombinierte Prüfungen (bei denen alle drei Teile separat bewertet werden) an. Sie dienen der Hinführung von Reiter und Pferd an den Vielseitigkeitssport. Die Vielseitigkeitsprüfung werden national in den Klassen E bis S, international als Ein-, Zwei-, Drei- oder Vier-Sterne-Prüfungen angeboten.

Registrierung von Reitern und Pferden für CIC/CCI:

Ab 2004 müssen alle Reiter und Pferde, die für CIC/CCI (ab CIC* in Deutschland) genannt werden, über ihre FN bei der FEI registriert werden. Pferde und Reiter müssen auch dann registriert werden, wenn sie bereits international gestartet sind bzw. einen FEI-Pass haben. 

 

 

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Wünsche, Anregungen und Infos senden Sie bitte per E-Mail an die Geschäftsstelle.

Aktualisiert am 26.04.2008 um 15:38